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TIPP DER REDAKTION

Zähler

Zur Ermittlung des Enerieverbrauches gibt es verschiedene Verfahren:

Wärmezähler

Ein Wärmezähler erfasst die Wärmeabgabe in Abhängigkeit der Wassermenge und Temperatur verbrauchsabhängig. Wärmezähler sind teuer und daher eher selten, jedoch bei bestimmten Heizungstypen wie bspw. einer Fußbodenheizung Pflicht.

Heizkostenabrechnung nach dem Verdunstungsprinzip

Verdungstungsröhrchen messen den Energieverbrauch direkt am Heizkörper. Durch die geringen Kosten sind Verdungstungsröhrchen weit verbreitet. Sie sind jedoch sehr ungenau.

Meist werden Verdungstungsröhrchen einmal im Jahr abgelesen und dann durch neue ersetzt. Der Austausch lässt sich anhand der Farbe der Flüssigkeit leicht erkennen, die jedes Jahr wechseln sollte.

Die Heizkosten werden bei diesem Verfahren nach dem Benutzungsgrades eines jeden einzelnen Heizkörpers im Verhältnis zum Gesamtverbrauch ermittelt. Liegt die Wohnung jedoch in einem schlecht isolierten Dachgeschoss eines Mietshauses oder scheint die Sonne direkt auf das Röhrchen, so wird neben dem tatsächlichen Nutzungsgrad auch die anderweitig entstandene Raumwärme den Skalenwert in die Höhe treiben! Diese und weitere Fehlerquellen wie bspw. Skalierungs- oder Montagefehler lassen dieses Verfahren als problematisch einstufen. Es gilt jedoch Bestandsschutz für vorhandene Heizkostenverteilsysteme.

Elektronische Heizkostenzähler

Bestimmte elektronische Verfahren zur Heizkostenermittlung sind ebenso Fehleranfällig wie die Verdunstungsröhrchen. Durch den Einsatz von Funktechnik wird das Ablesen bei einigen Systemen stark vereinfacht.