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TIPP DER REDAKTION

Untermiete

Von Untermiete spricht man, wenn der Mieter den Wohnraum zu Teilen oder gänzlich untervermietet hat.

Eine vollständige Untervermietung ist nicht ohne Zustimmung des Vermieters möglich. Die teilweise Untervermietung kann der Vermieter nach Abschluss eines Mietvertrages und berechtigtem Interesse des Mieters dem Mieter nicht untersagen. Der Mieter hat einen gesetzlichen Anspruch seine Wohnung teilweise unterzuvermieten. Beispiele für eine zulässige Untervermietung sind die Aufnahme von Geschwistern des Mieters in der eigenen Wohnung oder seiner Eltern und Kinder. Der Untermieter ist dem Vermieter zu bennennen und die Zustimmung des Vermieters in den vorgenannten Fällen ohne Auflagen oder Bedingungen zu erteilen.

Liegt ein berechtigtes Interesse des Mieters nicht vor oder gibt es triftige Gründe die Untervermietung zu versagen, so muss der Vermieter seine Zustimmung nicht erteilen. Wird der Wohnraum beispielsweise über Gebühr belegt oder entsteht gar eine Wohngemeinschaft, so sind dies Gründe warum der Vermieter nicht Zustimmung versagen darf.

Eine unzulässige Untervermietung berechtigt den Vermieter zur ordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses. Die Kündigung darf allerdings nur das allerletzte Mittel sein, sodass vor Kündigun erst einmal eine Abmahnung des Mieters erforderlich wird.

Ein Vertrag über die Untervermietung schließen lediglich Mieter und Untermieter. Der Eigentümer und der Untermieter haben keine unmittelbare Vertragsbeziehung.