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TIPP DER REDAKTION

Übergabeprotokoll

In einem Übergabeprotokoll dokumentieren Mieter und Vermieter die ordnungsgemäße Rückgabe der Wohnung. Das Übergabeprotokoll bestätigt beiden Parteien schriftlich, dass die Wohnung bei Auszug des Mieters im vertragsgemäßen Zustand ist. Es dient somit zu Beweiszwecken und wird vom Vermieter und Mieter unterschrieben.

Vorhandene Mängel, die der Mieter hätte beseitigen müssen, werden im Übergabeprotokoll festgehalten. Sind beispielsweise Schönheitsreperaturen bei Beendigung des Mietverhältnisses nicht durchgeführt obwohl der Mieter hierzu verpflichtet war, so werden diese Mängel im Übergabeprotokoll notiert.

Spätere Meinungsverschiedenheiten lassen sich durch ein Übergabeprotokoll weitestgehend vermeiden. Für offensichtliche Mängel, die der Vermieter erst nach dem Auszug aufzeigt und die nicht im Übergabeprotokoll vermerkt sind, haftet der Mieter nicht. Andersherrum muss der Mieter allerdings aufpassen, dass im Übergabeprotokoll nicht Mängel stehen, für deren Beseitigung er gar nicht zuständig ist. Besteht aufgrund von Mängeln eine Forderung auf die Kaution seitens des Vermieters, so kann der Vermieter einen Betrag in Höhe der voraussichtlich anfallenden Kosten für die Mängelbeseitigung einbehalten.

Verweigert der Vermieter die gemeinsame Wohnungsübergabe und Dokumentation im Übergabeprotokoll, so sollte der Mieter die Wohnung bei Auszug von einem Fachmann begutachten und unter Zeugen den Zustand per Fotos festhalten.