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TIPP DER REDAKTION

Schimmel

Schwarze Schimmel-Flecken an Tapeten und Wänden sehen nicht nur unschön aus, die Sporen des Schimmelpilzes können obendrein die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen. Kinder sind bei Schimmelbefall bspw. besonders anfällig für Asthma.

Ursache für den Schimmelbefall kann einerseits falsches Lüften sein, sodass sich Kondensfeuchtigkeit in der Wohnung bildet. Gerade ältere Häuser sind anfällig für diese Feuchtigkeitsschäden. Die Schimmelbildung geht dann zurück auf eine zu feuchte Luft. Spärliches Heizen fördert die Schimmelbildung zusätzlich. Zu kalte Wände, die auf eine mangelhafte Bausubstanz schließen lassen, können ebenfalls verantwortlich für die Bildung von Schwitzwasser an Außenwänden, Zimmerecken und der Decke sein.

Eintretende Feuchtigkeit von außen durch undichtes Mauerwerk oder gar ein Wasserrohrbruch sind weitere Gründe für Schimmelbefall. Diese Fälle sind meist eindeutig und der Vermieter ist dann verantwortlich für den Schaden. Treffen jedoch mehrere Ursachen zusammen, werden sich Mieter und Vermieter regelmäßig streiten wer den Schaden zu verantworten hat. Ein Sachverständiger für Bauschäden kann für Klarheit sorgen.

Wenn der Vermieter den Schimmelbefall gegen sich gelten lassen muss, kann der Mieter die Miete kürzen, im Extremfall bis zu 100%. Wird der Schimmel vom Vermieter trotz Abmahnung nicht beseitigt, kann der Mieter fristlos kündigen. Liegt die Ursache für den Schaden klar beim Vermieter, kann der Mieter nach erfolgter Abmahnung auch die Beseitigung durch einen Fachmann selbst in Auftrag geben und vom Vermieter Kostenerstattung verlangen, wenn sich der Vermieter nicht selbst um die Schadensbeseitigung bemüht.