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TIPP DER REDAKTION

Ruhestörung

Ruhestörungen sind ein häufiger Zankapfel und widersprechen dem Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. So ist z.B. auch bei Feiern die Nachtruhe ab 22.00 Uhr einzuhalten, mit wenige Ausnahmen wie Hochzeitsfeiern, zu Silvester oder Karneval.

Ist ein Garten mitvermietet, ist das Spielen der Kinder im Garten zulässig und darf nicht untersagt werden. Lärmbelästigungen, die von Kindern ausgehen, sind heutzutage - durch viele Gerichtsurteile bestätigt - zu tolerieren. Dementsprechend dürfen Kinder selbstverständlich in der Mietwohnung spielen. Der Lärm muss für die Mitbewohner allerdings zumutbar sein. Üblicher Kinderlärm ist deshalb kein Kündigungsgrund. Will der Vermieter aufgrund übermäßigem Lärm den Mietvertrag kündigen, muss er vorher zeitnah abmahnen.

Unzulässiger Lärm kann zur Mietminderung berechtigen denn grundsätzlich gilt, dass der Mieter ungestört in seiner Wohnung leben können soll. Das ungestörte Wohnen kann auch bspw. durch übermäßigen Aufzugslärm, Baulärm oder unzureichende Schallschutzmaßnahmen im Falle von Gaststätten oder Discotheken beeinträchtigt werden.